Frauen1. Alte Herren2. Alte Herren Ergebnisse Mannschaft2. Männer3. Männer4. Männermännliche A Imännliche A IImännliche B Imännliche B IImännliche B IIImännliche C Imännliche C IImännliche D Imännliche D IImännliche Egemischte Eweibliche Aweibliche Bweibliche Cweibliche D Iweibliche D IIweibliche D IIIweibliche EMini-Jugend
< zurück

24. Spieltag

OSC-Schönebg-Frieden. - SG TMBW Berlin            29:23  (13:14)


Der Klassenerhalt wieder greifbar

Nach dem enttäuschend verlaufenen Einspruch gegen die Wertung des LiRa-Spiels sollte nun in den verbleibenden drei Spielen das Unmögliche noch möglich gemacht werden: Gegen drei sehr starke Teams irgendwo noch Punkte zu sammeln, um an Lichtenrade vorbeizuziehen und damit einige Dinge klarzustellen. Gegen den Tabellenzweiten hatten wir uns zwar keine Punkte ausgemalt, erst recht nicht zwei deutliche, aber TMBW ist dafür bekannt, bei lange eng bleibenden Spielständen gegen Ende des Spiels hin unbeherrscht und unter dem vollen Leistungsvermögen zu spielen, so dass wir hierin eine kleine Chance sahen. 

Das Spiel begann ausgeglichen, was auch den Schiedsrichtern zu verdanken war, die jegliche schnelle Bewegungen auf beiden Seiten unterbanden, beispielsweise durch TimeOut-Pfiffe bei gelben Karten, das hatte vorher auch noch niemand gesehen. TMBW tat dann auch genau das, was wir vermieden, sie ließen sich beeinflussen und lamentierten am laufenden Band. Nebenbei lief auch noch das Spiel weiter, das wir die gesamte erste Halbzeit aus durch ruhig aufgezogenes Angriffsspiel ausgeglichen gestalten konnten, die einstudierten Spielansätze der letzten Wochen griffen langsam. 

Gelaufen war zur Halbzeit also noch nichts. Zwar konnten wir das druckvolle Tempelhofer Spiel nicht immer stoppen und ließen teilweise zu einfache Tore zu, auf der anderen Seite befand sich die Tempelhofer Deckung allerdings ebenfalls im Tiefschlaf und ließ sich ein ums andere Mal von unseren wurfgewaltigen Halbrechten - Martin Siemon und vor allem Rückkehrer David Lutterbeck - ausspielen. Konstanz hieß also das Schlüsselwort, und das war etwas, was wir auch wirklich umsetzen konnten.

Von der kurzzeitig vier Tore betragenden Tempelhofer Führung ließen wir uns in keinster Weise beeindrucken, sondern kämpften uns wieder heran und der Gegner wurde immer nervöser und fahriger. Spätestens nach unserem Ausgleich zum 22:22 war die Messe dann gelesen. Tempelhof verwarf vorne fast alles unvorbereitet oder scheiterte an Andi D., wir spielten vorne ruhig bis zur Lücke und trafen dann nach Belieben. Ein Zwischenspurt zum 26:22 reichte, um das Spiel zu entscheiden. In den letzten Minuten gab sich der Gegner dann völlig auf, so dass noch ein deutliches 29:23 resultierte. Die Gäste präsentierten sich dann zum Schluss noch in ihrer ganz eigenen Art als faire Verlierer, verwarfen sie in der Person des stets beherrscht auftretenden Marian Grellmann in Minute 58 schließlich auch noch den vierten von vier Siebenmetern der zweiten Halbzeit. Schwer zu halten war der dann allerdings auch nicht wirklich, war doch der Kopf das einzige Ziel des Balls, aber Aktionen wie diese ist man ja leider gewohnt.

Mit dem Sieg sind wir wieder auf einen aktuellen Nichtabstiegsplatz gerutscht, allerdings wird sich erst am Ende der Saison zeigen, inwieweit sich das Ergebnis vom Wochenende auswirkt. Zur endgültigen Sicherung des Nichtabstiegs müssen noch weitere Punkte her, also heißt es zuallererst konzentriert weiterarbeiten. Sich auf Potsdam II und Lübbenau zu verlassen, wäre zu gewagt, um sich bereits in Sicherheit zu wiegen.



Philipp



Aufstellung:David Lutterbeck (7), Quoc Cuong Le (6/3), Martin Siemon (4), Marco Krause (3), Benjamin Noichl (2), Fabio Baumert (2), Florian Hoffmann (2), Martin Eitner (2), Florian Timm (1), Philipp Böttcher (-), Tim Andres (-), Andreas Danz (-), Frank-Peter Friedrich (-)